Noch 5 Tage… Wahrscheinlich

Oh man. So langsam wird es echt spannend. Ich merke jetzt schon: Für den Job braucht man echt gute Nerven. Ich fasse mal kurz für euch zusammen:

Seit Anfang 2016 weiß ich sicher, dass es für mich in die große, weite Welt rausgeht. Matema, am Nyassa-See im Süden Tansanias. Bis dahin konnte ich vielleicht grade mal so mit Mühe sagen, dass Tansania auf dem Kontinent Afrika und darauf eher östlich unter dem Äquator liegt. Das hat mir erstmal auch gereicht. Ich wusste jetzt, was ich nach der Schule machen werde und konnte mich so erstmals auf andere Dinge konzentrieren. Mein Abi zum Beispiel. Oder auf die Chorreise nach Israel. Oder auf die Organisation von Abiturkleidung für unseren Jahrgang. Alles wichtige Dinge.

Es gab immer so viel zu tun, dass ich mir über das, auf was ich mich da eingelassen habe, fast gar keine Gedanken gemacht habe. Als dann vor zwei Wochen endlich mein Visum für Tansania eintrudelte, wurde mir allerdings schlagartig klar: Es passiert wirklich!

Tja, und diese Erkenntnis steigert sich jetzt von Tag zu Tag. Inzwischen liegt schon mein gesamtes Gebäck in unserem Wohnzimmer rum. Eigentlich ist es gar nicht so viel. Kaum vorzustellen, dass ich damit ein Jahr lang über die Runden kommen kann.

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Mein (ordentliches!) Gepäck. Das muss alles in den blauen Rucksack rein. *schluck*

Auf der anderen Seite gibt es da noch so einen anderen Spannungsfaktor: Geht es denn wirklich so bald los? Eigentlich sollten wir, also die gesammelten Tansania-Freiwilligen vom Berliner und Leipziger Missionswerk, am 06.09. starten. Das ist in 5 Tagen. Blöd nur, dass bei quasi allen anderen Freiwilligen noch kein Visum bewilligt wurde. Ohne Visum auch keine Ausreise. Fragt jetzt bloß nicht, warum meins schon da ist. Ich habe absolut keine Ahnung. Aber ich kann mich glücklich schätzen. Immerhin weiß ich, dass ich auf jeden Fall irgendwann ausreisen werde. Bei den andern ist das noch nicht endgültig geklärt. Allerdings würde auch ich es natürlich vorziehen, nicht ganz alleine fliegen zu müssen… geschweige denn, alleine einen Sprachkurs zu absolvieren, der an sich für zwölf Personen konzipiert ist. 

Wir können also gespannt bleiben: Was wird aus dem 06.09.? Der Nervenkitzel steigt mit jedem Tag. Aber wird werden es schon noch erfahren. Ich sehe uns schon am Morgen dieses Tages völlig überstürzt zum Gate rennen, weil das ganze doch noch etwas kurzfristiger gelaufen ist als angenommen. Also: Bleiben wir spontan!

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