Das letzte Abendmahl

Ich hatte gestern einen richtig schönen Abend: Sturmfreie Bude, coole Leute und (Achtung Eigenlob) ziemlich gutes Essen.

So einen Abend auf die Beine zu stellen, ist echt immer ein bisschen Arbeit: Ich hab fast den ganzen Tag in der Küche gestanden, war dann aber um halb acht, als es eigentlich losgehen sollte, immer noch nicht ganz fertig. Zum Glück haben das anscheinend fast alle schon geahnt. So kamen sie rücksichtsvoll einfach um die 20 Minuten später und konnten mich also nicht mehr wie ein aufgescheuchtes Huhn mit der Hose auf links gedreht (echt kein Witz) durch die Wohnung sprinten sehen.

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Der Hauptgang…
Dann hat aber eigentlich alles ziemlich gut geklappt: Unwissentlich hatte ich genau die Anzahl Leute eingeladen, die an unseren ausgeklappten Esstisch passt. So saßen wir in fröhlicher Runde und haben Burger gegessen. Ich hab natürlich vergessen, Fotos davon zu machen, aber zum Glück saßen auch aktive Snapchat-User am Tisch, so dass ich hier jetzt doch einen kleinen Einblick geben kann (Danke Julius!).

Und dann hab ich auch noch Geschenke bekommen! Ich hatte extra vorher gesagt, dass keiner etwas mitzubringen braucht – schließlich muss das ja auch alles mit nach Tansania – aber trotzdem gab es die ein oder andere Überraschung. Und das Beste: Es sind alles Sachen, de ich wirklich für das Jahr gebrauchen und mitnehmen kann: Noten für die Ukulele, Kaugummis und eine kleine Schatztruhe mit allerhand nützlichen Dingen (hier nur mal zwei: Schnapsglas und Taschenlampe). An dieser Stelle natürlich nochmal ein ganz dickes DANKE dafür!

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… und der Nachtisch. Ich denke schon, dass ich alle satt bekommen habe 🙂
Wir haben dann noch eine Weile zusammengesessen, den Nachtisch vertilgt und gequatscht. Und wir haben wunderschöne Fotos von uns geschossen (oder es zumindest versucht). Ein davon seht ihr ja oben. Es wat wirklich ein gelungener Abschluss – ein letztes Abendmahl mit meinen Freunden.

Als dann nach und nach alle gegangen waren und ich noch ein bisschen aufgeräumt habe, bin ich dann aber schon ein bisschen traurig geworden. All diese fantastischen Menschen werde ich jetzt ein Jahr lang nicht mehr sehen. Bei jedem von uns wird so unglaublich viel passieren! Wer weiß, was sich nach dem Jahr alles geändert hat? Man kann nur hoffen, dass die Kontakte einfach besehen bleiben. Das wird bestimmt nicht ganz so einfach – grade wenn meine Vorgängerinnen mir erzählt haben, dass das mit dem Internet zwar funktioniert, aber hin und wieder auch mal ein Stromausfall dazwischen kommen kann – aber wenn man sich Mühe gibt… auch da müssen wir uns wohl überraschen lassen.

So, genug Geschnulze für heute.  Fürs Protokoll: Ich werde mich jetzt gleich ohne Umschweife ans Aufräumen machen. Zwar sieht es natürlich schon seit meiner Aufräumaktion von heute Nacht wieder aus wie geleckt, aber die Böden erstrahlen noch nicht ganz im vollen Glanz. Also: Ab an den Staubsauger! (Ein Glück, das ich sowas in Matema noch nicht mal besitzen werde!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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