Was ich möchte

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Ich möchte groß und stark mal werden
Und schön, gut, schlau und mutig sein
Ich möchte was erreichen auf Erden
Und selbstbewusst zurechtkomm allein

Ich möchte wissen, was ich tue
Und dass ich das begründen kann
Ich möchte eine innere Ruhe
Aufgrund der ich entscheiden kann

Ich möchte echt kein Arschloch werden
Zumindest nicht für dauerhaft
Denn davon gibts genug auf Erden
Und immer einen, ders besser macht

Ich möchte üben, nicht für andre
Zu tun als ob ich anders wär
Denn wenn ich falsch durchs Leben wandre
Wär das für sie und mich nicht fair

Ich möchte ein paar Fehler machen
Und ehrlich sein und dazu stehn
Und irgendwann darüber lachen
Und meine Lächerlichkeit sehn

Bei all dem hätte ich gern einen
Der mit an meiner Seite geht
Mich kennt, mich mag und selber seinen
Kopf mal an meine Schulter legt

Ich möchte viel herüberbringen
In diese neue andre Zeit
Ein bisschen wird das wohl gelingen
Doch noch ist’s noch lang nicht so weit

Und trotzdem merk ich, dass nichts stillsteht
Und doch so manches immer bleibt
Und sicher wie die Welt sich rumdreht
So gibt es manches was mich treibt

Am Ende wird’s ganz anders kommen
Wahrscheinlich schlecht und gut zugleich
Ich denke, es wär viel gewonnen
Wenn ich nur eins, was ich möchte, erreich

Und sicher werde ich nie sagen
Jetzt bin ich fertig aufgebaut
Ich möchte nie aufhörn zu fragen
Was mich betrifft, besonders laut

Doch was auch immer letztlich sein wird
Es wird ja doch ganz anders sein
Bevor das jetzt hier bald zu weit führt
Leg ich den Stift weg und schlaf ein

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